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IVG Immobilien kaufen


07.12.2009
HSH Nordbank AG

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Stefan Goronczy, Analyst der HSH Nordbank AG, stuft die Aktie von IVG Immobilien (ISIN DE0006205701 / WKN 620570) auf "kaufen" herauf.

IVG habe kürzlich das Neunmonatsergebnis vorgelegt, das trotz der schwierigen Marktverhältnisse bereits erste Stabilisierungserfolge aufgewiesen habe. So habe sich das EBIT von 36,9 Mio. EUR zur Jahresmitte auf 88,7 Mio. EUR verbessert. Dies sei allein auf die Segmente Real Estate, Development und Kavernen zurückzuführen gewesen. Bei den Fonds habe nach wie vor die Flaute im Privatanlegergeschäft belastet.

Der Umsatz sei infolge der umfangreichen Immobilien- und Kavernenverkäufe und den neu verhandelten Mieten merklich zurückgegangen. In den ersten neun Monaten sei der Umsatz um 12% auf 396 Mio. EUR und die Nettomieten um 21,6% auf 238 Mio. EUR gesunken. Die schwieriger werdende Lage auf den Vermietungsmärkten sei im Rückgang der vergleichbaren Mieten (like-for-like) um 1,4% zum Vorquartal bzw. um 3,1% zum Vorjahr abzulesen. Der Leerstand sei von 8,3 auf 8,6% gestiegen.

Bis zum Jahresende rechne man mit einem Mietrückgang (like-for-like) von 4% zum Vorjahr bei vorerst kaum mehr steigenden Vakanzen. Die Belastungen aus Marktwertänderungen seien im dritten Quartal etwas geringer ausgefallen. So hätten sich die unrealisierten Verluste um 28 auf 115 Mio. EUR und die realisierten um 11 auf 63 Mio. EUR erhöht. Damit sei der Bestand seit Jahresbeginn um rund 2,2% abgewertet worden und bei den Verkäufen seien - nach den vorjährigen Abwertungen - Werteinbußen von 6% realisiert worden.

Der Vorstand habe sich dank der seit Sommer wieder regeren Nachfrage auf dem Immobilieninvestmentmarkt optimistisch gezeigt, dass es bis zum Jahresende zu keinen wesentlichen Abwertungen mehr komme. In vollem Umfang würden die Analysten diese Ansicht zwar nicht teilen, weil die Mietrückgänge der nächsten Quartale zu weiteren Belastungen für die Marktwerte führen würden. Allerdings habe das zunehmende Anlageinteresse eigenkapitalstarker Investoren zuletzt die Mietrenditen stagnieren lassen. Für das kommende Jahr gehe man indes von nochmals leicht steigenden Mietrenditen und damit sinkenden Marktwerten aus, bevor 2011 die Wende komme.


In der Projektentwicklung habe der Segmentverlust im dritten Quartal reduziert werden können. Die Umsätze seien aufgrund einer Projektabrechnung in Budapest gestiegen, und bei Vorräten habe etwas zugeschrieben werden können. Der zügige Projektfortschritt habe zu hohen Bestandsveränderungen geführt. Welche Projekte davon schließlich verkauft oder in den eigenen Bestand genommen würden, stehe noch nicht fest. Bis zum Jahresende dürften die Verluste nochmals sinken.

Das Kavernenergebnis sei dank Aufwertungen um 23 Mio. EUR gestiegen. Zum Jahresende dürften Vermietungserfolge es nochmals verbessern. Die Sparte bleibe eine Cashcow: Bis 2012 würden jährlich 5 bis 7 Kavernen fertig gestellt.

Die Fondssparte habe hingegen enttäuscht, da für den institutionellen Protect Fonds keine Gebühren angefallen seien und bei den Privatfonds der Vertrieb gelahmt habe. Obgleich die Analysten fürs vierte Quartal noch Zuwächse sehen würden, würden sie ihre Schätzungen senken.

Nach den Restrukturierungserfolgen im Finanzbereich werde IVG 2010 weiter Kosten senken und die Immobilienverwaltung ausgliedern. Mittelfristig sollten allein beim sonstigen Aufwand etwa 60 Mio. EUR jährlich eingespart werden.

Für 2009 würden die Analysten ihre Gewinnschätzungen leicht anheben. Für die nächsten Jahre würden sie die Gewinnschätzungen etwas senken, da sich die Krisenbelastungen für die Vermietungsmärkte länger hinziehen dürften. Per Saldo würden die Analysten in ihrem EVA®-Modell einen unveränderten Fair Value von 8,00 EUR je Aktie ermitteln.

Wegen der jüngsten Kursrückgänge heben die Analysten der HSH Nordbank AG trotz des hohen Anlagerisikos ihr Rating für die Aktie von IVG Immobilien auf "kaufen" an. Ihr Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten sei 8,00 EUR. (Analyse vom 07.12.2009) (07.12.2009/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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